| Historie
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Die
MAXIMA wurde in 1903 auf einer Werft in Hasselt gebaut.
Damals war sie ein großes und modernes Segelfrachtschiff
mit einem Ladevermögen von immerhin 70 Tonnen. Das 23
m lange Schiff wurde von einer zweiköpfigen Besatzung
besegelt, dem Skipper und dem Matrosen. Meist bestand
die Besatzung aus Mann, Frau und vielen Kindern. Die Frau
stand häufig am Steuer, während der Mann die schwere Arbeit
verrichtete, wie das Hissen der Segel und das Werfen der
Taue beim Anlegen.
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*The
Verwisseling 1931 te Smeermaas.
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In
dieser Zeit wurde der Großteil der Fracht zu Wasser befördert.
Die Häfen des Ijsselmeers, zu jener Zeit noch Zuiderzee
genannt, lagen voll mit Segelfrachtschiffen. Ein Boot
dieser Größe wurde aus Stahlplatten gebaut. Die Bautruppe
bestand aus ungefähr 15 Mann und die Bauzeit betrug nur
3 Monate.
MAXIMA wurde ohne Schiffsroof gebaut, die Familie wohnte
deshalb unter dem Achterdeck, wo ein Teil der ursprünglichen
Einrichtung noch heute in Gebrauch ist. Ganz vorne im
Bug war die Unterkunft des Matrosen und das ist auch heute
noch so. Dass das Schiff ohne Roof gebaut war, hatte den
Vorteil, dass es unter niedrigen Brücken hindurch fahren
konnte, wenn der Mast gestreckt war. Die Maße der Schleusen
waren damals bestimmend für die maximalen Abmessungen
der Schiffe. Dies erklärt auch den flachen Bug dieser
Art Schiffe.
Bei Gegenwind mussten die Schiffe in den Kanälen, die
zu schmal waren, um zu lavieren, von der Besatzung oder
mit Hilfe eines Pferdes gezogen werden. Kam man an eine
Brücke, so konnte man den Mast während der Fahrt herunterlassen
und ihn nach Passieren der Brücke wieder genauso einfach
(per Hand) hoch holen um weiter zu segeln. MAXIMA hatte
einen sog. zeebrief, eine Zulassung für das Fahren auf
dem offenen Meer.
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*The Drie Gebroeders 1930, by Lemmer.

*Westerhaven
in Groningen 1960. The Suger campaigns.
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In
den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts wurde dieser
Typ Segelfrachtschiffe durch größere, motorgetriebene
Schiffe verdrängt. Viele dieser Schiffe wurden seitdem
verschrottet oder bekamen ein zweites Leben als Wohnboot.
In den Siebzigerjahren wurde ein Teil der Flotte restauriert,
um als Charterboot für zahlende Gäste eingesetzt zu werden.
Dies wurde ein Erfolg und heute segeln ca. 350 traditionelle
Frachtschiffe als Charterboote auf den Binnengewässern,
zwischen den niederländischen Hafenorten .
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*A
wooden Zeeuwse poon. 1910, Nieuwe Maas Rotterdam.
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| Heute
verfügen wir über reservierte Liegeplätze in den Häfen,
professionelle Buchungsbüros, diplomierte Skipper und
eine straffe Branchenorganisation. Alle Schiffe unterstehen
der strengen Aufsicht der niederländischen Schifffahrtsinspektion.
Kurzum, die niederländische Charterschifffahrt ist als
Geschäftszweig erwachsen geworden und hat ihre Anfängerzeit
hinter sich gelassen. |
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